Bergsteigen und Skifahren in Japan — Vertrautes und Ungewohntes

Termin: 26.02.2018
Uhrzeit: 18:30–20:00

Ort: Restaurant Manyo, Schertlinstraße 12A, 86159 Augsburg

Berge als Pilgerziel wurden in Japan schon im 7. Jh. bestiegen, wahrscheinlich sogar früher. Als Freizeitsport entwickelte sich Bergsteigen zeitlich nur leicht verzögert mit dem Alpinismus in Europa. Es waren denn auch Ausländer, die mit der Öffnung des Landes in der Meiji-Zeit ihre Begeisterung für das Bergsteigen mitbrachten.

Millionen Japaner gehen regelmäßig zum Bergwandern und Bergsteigen, kein Wunder angesichts der Tatsache, dass rund 80% des Landes von Bergen bedeckt sind. Auf die meisten führen Wege. Die Gipfel zieren jedoch keine Kreuze, sondern häufig kleine Shinto-Schreine.

Die vier Jahreszeiten schaffen besondere Reize, dazu die unterschiedliche Bergnatur zwischen dem oft subarktischen Hokkaido bis zum subtropischen Okinawa. Da es in Japan keine Gletscher gibt, wählen ambitionierte Bergsteiger, die sich auf Westalpen oder Himalaya vorbereiten wollen, den Winter. Eisklettern an Wasserfällen wird immer populärer. Sportklettern begann erst ab 1980, doch heute sind die führenden Kletterer Weltspitze.

Der Vortragende stellt unterschiedliche Berglandschaften in unterschiedlichen Jahreszeiten vor und gibt praktische Tipps aus der eigenen Erfahrung seiner zahlreichen Japanbesuche.

Martin Lutterjohann ist von Beruf Psychologe und Psychotherapeut, Autor mehrerer Bücher zum Thema Japan: Kulturschock Japan, City Guide Tokyo, Sprachführer Japanisch.

Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung
Bitte rechnen Sie 9 plus 4.
 

Zurück